Neben der Form, Farbe und Größe spielt auch das Verlegemuster der Fliesen eine große Rolle bei der Raumgestaltung. Erfahren Sie mehr zu den verschiedenen Möglichkeiten.
Egal ob Neubau oder Sanierung, ob kleines Bad oder große Küche - wenn es um die Wahl der passenden Wand- und Bodenfliesen geht, gibt es mehr zu beachten, als Farbe und Preis. Vieles, was schön aussieht, ist oft teuer und günstig bedeutet vielfach schlechtere Qualität. Doch nicht bei uns! Wir legen großen Wert darauf, dass sowohl das Material als auch die Verlegearbeiten hochwertig sind und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.
Und mit einigen Tricks kann man auch mit weniger Mitteln ein tolles Ergebnis erreichen. Einer dieser Tricks ist der Einsatz unterschiedlicher Verlegeformen der Fliesen. Richtig eingesetzt kann man damit zum Beispiel kleinere Räume größer erscheinen lassen oder tolle optische Akzente setzen.
Wir möchten Ihnen nachstehend einige der gängigsten Verlegemuster sowie ihre Vor- und Nachteile vorstellen.
Die Verlegung von Wand- oder Bodenfliesen im Kreuzverband ist der wohl am häufigsten genutzte Klassiker unter den Verlegemustern. Hier trifft Fuge auf Fuge, weshalb man auch von Kreuzfuge spricht. Für die Verlegung im Kreuzverband kommen sowohl quadratische als auch rechteckige Fliesen in Frage.
Vorteile:
Nachteile:
Wie der Name schon vermuten lässt, werden hier die Fliesen um eine halbe Länge versetzt gelegt. Man nutzt den Halbverband hauptsächlich für rechteckige Fliesen. Allerdings ist dies nur bis zu einer bestimmten Größe möglich. Fliesen haben eine natürliche Krümmung. Sind die Fliesen sehr groß, trifft die niedrigste Stelle am Rand der Fliese auf die höchste Stelle in der Fliesenmitte. Das führt zu unschönen Höhenunterschieden. Außerdem wirkt das Muster bei Fliesen in Holzoptik eher unruhig, weshalb meist ein anderer Verband zum Einsatz kommt.
Vorteile:
Nachteile:
Wie beim Halbverband werden auch hier die Fliesen versetzt gelegt, allerdings eben nur um ein Drittel bzw. ein Viertel. Es entsteht ein Treppenmuster, das kleine Räume streckt. Daher sollte es in langen, engen Bereichen wie z.B. in Fluren besser quer verlegt werden.
Vorteile:
Nachteile:
Eines der praktischsten Verlegemuster, denn hier wird das Verschnittstück am Ende einer Reihe als Anfangsstück der nächsten Reihe verwendet. Es entsteht ein zufälliges Muster ohne feste Regeln. Dieses Muster kennt man auch bei Holzböden als sogenannter "Schiffboden", daher eignet es sich besonders gut für Fliesen in Holzoptik.
Vorteile:
Nachteile:
Wie der Name schon sagt, werden hier die Fliesen diagonal verlegt - meist im Winkel von 45°. Der Winkel kann jedoch auch abweichen. Dieses Muster ist besonders beliebt bei rustikaleren Böden aus Naturstein oder Terrakotta.
Vorteile:
Nachteile:
Was man als klassischen Parkettboden kennt, kann man natürlich auch mit Fliesen verlegen. Beim Fischgrätverband werden die Fliesen im rechten Winkel zueinander verlegt. Die strenge Geometrie kombiniert mit verschiedenen Farbnuancen ergibt eine spannende Wirkung und ist auch an Wänden ein interessanter Blickfang.
Vorteile:
Nachteile:
In diesem Verband werden quadratische und rechteckige Fliesen nach einem strengen Muster verlegt, auch wenn es auf den ersten Blick eher willkürlich erscheint. Bei diesem Fliesenverband ist eine gute Planung vor dem Verlegen wichtig. Wie der Diagonalverband, wird auch der römische Verband gerne bei Natursteinböden eingesetzt.
Vorteile:
Nachteile:
Welches Muster in Ihren Räumlichkeiten am besten geeignet ist und welche Fliesen dazu passen, finden wir am besten in einem persönlichen Gespräch heraus. Bei Fliesen Trinker nehmen wir uns gerne die Zeit für ein ausführliches Beratungsgespräch!